Bosch Spexor in einem Wohnmobil | © Foto: Bosch

Bosch Spexor

Mobile Alarmanlage für Haus und Wohnmobil

Wer bei seinem Wohnmobil auf Nummer Sicher gehen will, kann eine Alarmanlage mit fest verbauten Sensoren an Fenstern und Türen und weiteren Stellen installieren. Diese Systeme funktionieren gut, der Installationsaufwand ist jedoch nicht zu verachten. Bosch hat mit Spexor nun ein mobiles Alarmgerät entwickelt, das an nahezu jedem Ort und für zahlreiche Anwendungen flexibel eingesetzt werden kann. Dank leistungsstarkem Akku bleibt es über mehrere Wochen aktiv und mit Software-Updates immer auf dem neusten Stand. Die Inbetriebnahme ist dabei denkbar einfach: App herunterladen, QR-Code scannen, Spexor mit der App einrichten und los geht’s.

  • Intelligente Kombination aus Druck-, Geräusch- und Bewegungssensoren
  • Fast überall funktionsbereit dank integrierter eSIM-Karte und WLAN
  • Alarmbenachrichtigung direkt aufs Smartphone
Bosch Spexor Funktion | © Foto: Bosch
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Das Alarmgerät soll Einbrüche mit seinen Druck-, Geräusch- und Bewegungssensoren erkennen.

Wachsamer Winzling

In einem Gehäuse von der Größe eines Kaffeebechers vereint Spexor mehrere Sensoren, die sowohl Bewegungen, Geräusche als auch Veränderungen des Luftdrucks in einem Umfeld von rund fünf Metern um das Gerät herum erkennen. „Der Clou des wachsamen Winzlings von Bosch sind seine hochpräzisen Sinne und ihre intelligente Kombination. Dadurch kann Spexor Einbrüche verlässlich erkennen“, sagt Co-Entwickler Riedel. Ein Beispiel: Ein Fußball prallt an das Fenster des Gartenhauses, in dem das mobile Alarmgerät platziert ist. Die Geräusch- und Drucksensoren spüren die Änderung, lösen alleine jedoch noch keinen Alarm aus. Erst wenn auch im Innenraum des Gartenhauses eine Bewegung wahrgenommen wird, schlägt der feinfühlige Wächter Alarm und schickt eine Warnung an das Smartphone. Je nach individueller Einstellung ertönt aus dem Gerät zudem ein Alarm und die eingebauten LEDs blinken rot. Das kann Einbrecher direkt abschrecken.

Das mobile Multisensor-Alarmgerät von Bosch ist nicht nur für den Einsatz in den eigenen vier Wänden geeignet, sondern kann dank Akku nahezu überall platziert werden, wo Sicherheit wichtig ist. Spexor benötigt lediglich eine Verbindung zu einem WLAN oder Mobilfunknetz, um im Alarmfall aktiv zu werden. Die mehrwöchige Akkulaufzeit macht den kleinen Wachmann zum idealen Begleiter, um beispielsweise das abgestellte Wohnmobil oder im Gartenhaus teure Geräte, Werkzeuge oder die Winterreifen zu beschützen. Ein weiterer Mobilitätsfaktor: Spexor kann bei einer Umgebungstemperatur von -10 bis +60 Grad Celsius betrieben und gelagert werden. Bei der Entwicklung des Alarmgeräts war zudem der Datenschutz ein zentrales Anliegen: Spexor besitzt keine Kamera und analysiert oder speichert keinerlei Sprachdaten. Und schaltet man die Überwachung aus, ist sie auch aus.

Bosch Spexor in einem Wohnmobil | © Foto: Bosch
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Software-Updates Over-the-Air

Per WLAN oder Mobilfunk bleibt Spexor immer auf dem neusten Stand. Zudem sollen künftig per Software-Update weitere Funktionen und Anwendungen auf das Gerät aufgespielt werden können. „Wir wissen aus vielen Gesprächen, dass sich Kunden neben dem Erkennen von Einbrüchen auch wünschen, dass Brände und gefährliche Gase festgestellt werden. Das gilt Zuhause oder auch im Campingurlaub. Unser Ziel ist es daher, solche Zusatzfunktionen künftig für das bestehende Gerät als Software-Update bereitzustellen”, sagt Häckel.

Die unverbindliche Preisempfehlung für das Alarmgerät liegt bei 249,95€. Ein halbes Jahr nach Markteinführung liegt der Straßenpreis bei etwa 235€.

Bosch Spexor in einem Wohnmobil | © Foto: Bosch
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