Trigano Panama | © Foto: Autoren-Union Mobilität/Trigano

Trigano Panama Van

Karmann Duncan

Im anhaltenden Boom der Reisemobile sind Kastenwagen und Campingvans besonders gefragt, können sie doch durchaus auch als Alltagsauto dienen und passen ohne Einschränkungen in normale Parkbuchten und sogar Parkhäuser. Trigano mit Sitz in Frankreich, ist der größte Hersteller von Reismobilen in Europa und in Deutschland unter anderem mit Eura Mobil und Forster vertreten. Die dritte Marke, Karmann, ist seit je her auf den Ausbau von Kastenwagen spezialisiert, hier bekommen die beiden aktuellen Baureihen Dexter und Davis nun Zuwachs durch den Campingbus Duncan.

Trigano Panama (Langversion) | © Foto: Autoren-Union Mobilität/Trigano
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Der Panama Van des Trigano Konzerns kommt als Karmann Duncan auf den deutschen Markt

Der Karmann Duncan nutzt den Ford Transit Custom als Basisfahrzeug und kommt in zwei Längen und mit Hubdach auf den Markt. Seine Premiere feiert er auf dem Caravan-Salon in Düsseldorf (28.8.–5.9.2021) und wird vermutlich unter 50.000 Euro starten.

Die 4,97 Meter lange Version ist klassisch eingerichtet und ähnelt weitgehend dem gängigen Grundriss des VW California. Aus der Dreier-Sitzbank und den beiden drehbaren Sesseln für Fahrer und Beifahrer entsteht eine Sitzgruppe um den verschiebbaren Tisch, der an der links eingebauten Küche befestigt wird. Die wiederum ist mit einem Zweiflammenkocher, Spüle und Kühlschrank ausgestattet. Für Stehhöhe sorgt das über dem Heck angeschlagene Hubdach, dort finden sich auch zwei weitere Schlafplätze, die den kleinen Duncan zusammen mit der klappbaren Sitzbank unten zum Übernachtungsplatz für vier Camper machen. Der Kleiderschrank ist hinten eingebaut, wer die Bettverlängerung unten ausklinkt, steigert das Kofferraumangebot auf stattliche 2200 Liter.

Karmann Duncan | © Foto: Autoren-Union Mobilität/Michael Kirchberger
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Beim größeren, 5,34 Meter langen Modell ist das Hubdach vorne angeschlagen und schafft damit Platz und Stehhöhe vor einer im Heck eingebauten Küche. Außerdem rüstet Karmann diese Version mit einem abtrennbaren Wasch- und Toilettenraum aus. Eine Außendusche gehört bei beiden Grundrissvarianten zur Ausstattung. Gebaut wird der Duncan im spanischen Trigano Werk Mediteraneo, wo auch das Schwestermodell unter dem Namen Panama von Band rollt. Der Karmann Van ist mit diesen Modellen baugleich, unterscheidet sich jedoch durch ein eigenes Innenraumdekor und teilweise geänderte Grundrisse von den Panama-Versionen B10 und B54. Die Panama-Vans sollen über eine eigenes Vertriebsnetz spezialisierter Händler auch bei uns angeboten werden.

Zur Wahl stehen im Ford Transit Dieselmotoren mit 107 bis 170 PS (77 bis 125 kW). Ob es den Duncan auch in Verbindung mit dem Plug-in-Antrieb des Kölner Transporters geben wird, ist noch nicht entschieden. Vermutlich wird das hohe Batteriegewicht des elektrifizierten Modells die erlaubte Zuladung stark reduzieren und so den Nutzwert als Campervan deutlich denken. (aum/Michael Kirchberger)

Karmann Duncan | © Foto: Autoren-Union Mobilität/Michael Kirchberger
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