Challenger 240. | © Foto: Auto-Medienportal.Net/Michael Kirchberger
Challenger glänzt mit pfiffigen Ideen

Camper-Neuheiten bei Trigano

Die mediterranen Marken der Trigano-Gruppe präsentieren ihre Neuheiten für das kommende Wohnmobil-Jahr. Benimar aus Spanien und Challenger aus Frankreich sowie die italienischen Tochterunternehmen Mobilvetta und Roller Team haben einen wesentlichen Anteil an dem steigenden Verkaufsvolumen des Konzerns, nicht nur in Deutschland. Deshalb wird das Portfolio der in der Toskana beheimateten Hersteller um die aktuell besonders erfolgreichen Kastenwagen erweitert die bei Mobilvetta den vielversprechenden Namen Admiral tragen. Außerdem sorgt Challenger mit einem ungewöhnlichen Grundriss für Aufsehen.

Challenger 240 Open Edition

Ein Hingucker unter den Neuheiten ist der Challenger 240 Open Edition. Der sieben Meter lange Teilintegrierte rollt auf dem Ford Transit und greift die Idee des Wirtschaftsraums auf, in diesem Fall ein zweites Zimmer im Heck, das über eine Schiebetür im Wohnraum oder eine zweite Eingangstür links im Heck betreten werden kann. Der Einstieg von außen birgt viele Vorteile, nach dem Surf-Erlebnis oder dem Mountainbike-Abenteuer kann verschmutzte Sportbekleidung gleich dort ausgezogen werden, der Weg ins Wohnzimmer führt direkt durchs Bad. Der Raum genügt, um zwei Fahrräder unterzubringen, ein klappbares Regal und zahlreiche Staufächer bieten Platz für die Ausrüstung.

Challenger 240. | © Foto: Auto-Medienportal.Net/Michael Kirchberger
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Challenger 240. | © Foto: Auto-Medienportal.Net/Eura Mobil
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Der Challenger 240 kann mit vielen pfiffigen Ideen aufwarten.

Den Küchentresen trennt ein Glas-Rack von der Sitzgruppe ab, die ist L-förmig und kann mit zwei variablen Hockern erweitert werden. Der elektrisch nach oben fahrende Lounge-Tisch lässt sich mit vier klappbaren Dreiecken vergrößern und taugt dann bis zu sieben Campern als Tafel. Geschlafen wird in einem ebenfalls elektrisch absenkbaren Hubbett mit den stattlichen Maßen 160 mal 200 Zentimeter. Die Preise für das ideenreiche Wohnmobil beginnen bei 60.990 Euro.

Challenger 240. | © Foto: Auto-Medienportal.Net/Michael Kirchberger
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Slim-Liner Challenger

Etwas günstiger sind die beiden Slim-Liner Challenger S 194 und S 217, sie stehen ab Herbst für 48.490 Euro und 50.990 Euro bei den Händlern. Bei nur 2,1 Metern Breite haben die Versionen ein klappbares Doppelquerbett im Heck, das bei Bedarf Platz für eine Fahrradgarage macht, oder den beliebten Grundriss mit zwei längs angeordneten Längsbetten im Heck. Sie sind weit oben eingebaut, eine Treppe erleichtert den Aufstieg, bringt aber auch hier viel Raum für die Fahrrad-Remise. Auch diese beiden Neuheiten von Challenger nutzen den Ford Transit als Basisfahrzeug. Alle bleiben unter der Grenze von 3,5 Tonnen zulässiger Gesamtmasse.

Mobilvetta Admiral

An meisterlichen italienischen Bootsbau erinnern die Einrichtungen der drei Admiral-Vans von Mobilvetta, die zwischen sechs und 6,40 Meter lang sind. Für den Ausbau nimmt die Traditionsmarke den Fiat Ducato her, innen bestimmen Leder, Chrom und Edelholz-Optik die Atmosphäre. Die Grundrisse ähneln den drei Versionen des jüngst vorgestellten Vans von Euro Mobil an, es gibt entweder ein quer eingebautes Doppelbett, einzelne Längsbetten oder eine großes, elektrisch absenkbares Hubbett, das während der Fahrt den Transport von Motorrädern oder Rollern erlaubt. 60.990 Euro kostet die kurze Variante K.5.1., für die Einzelbettversion K.6.3. werden 63.190 Euro fällig, und der Hubbett-Van K.6.5. ist für 63.350 Euro zu haben.

Kea P64

Weniger handlich, dafür aber mit hohem Raumkomfort, geht der sieben Meter lange Kea P 64 ins Rennen. Auch bei ihm werden Bezüge aus gesteppter Ledernachbildung mit Graphittönen und Naturholzdekoren kombiniert, die maritime Note ist unverkennbar. In den gegenüberliegenden Längssitzbänken verstecken sich hochklappbare Rückenlehnen, die aus ihnen in Fahrtrichtung stehende und mit Sicherheitsgurten ausgestattete Passagiersitze macht. Vier Camper dürfen so auf die Reise gehen. Aus der Sitzgruppe wird bei Bedarf ein Doppelbett, zwei weitere Schlafplätze finden sich im elektrischen Hubbett, das während der Fahrt unter dem Dach schwebt. Im Heck finden sich hinter Bordküche und Bad zwei Einzelbetten, maximal können also sechs Erholungssuchende im Kea P64 übernachten. Auch dieses Mobil rollt auf Ducato-Basis, mindestens 66.740 Euro verlangt der Händler für das neue Modell.
 

Roller Team und Benimar

Roller Team und Benimar verstärken das Angebot an Alkovenmobilen mit kleinen Grundriss-Variationen, da diese Klasse zunehmend in der Gunst von Familien und der Reisemobil-Vermieter steigt. Für alle Modelle aus dem Trigano-Haus gilt künftig eine Garantie auf die Dichtigkeit des Aufbaus von zehn Jahren. (ampnet/mk)