„Für die Steigungen braucht man schon etwas Kondition“, sagt Roswitha Guggemos vom Alb-Donau-Kreis-Tourismus, „oder ein E-Bike!“ Elektrofahrräder kann man an öffentlichen Bike-Stationen sowie bei allen Einkehr- und Übernachtungsbetrieben aufladen. Für ambitionierte Sportler gibt es auch eine Rennradtour, die manchmal von der Hauptroute abweicht. Dort sollte man sich von einer Karte oder GPS leiten lassen. Ansonsten ist der Albtäler-Radweg perfekt mit Pfeilwegweisern ausgeschildert, die auch Entfernungen zum nächsten Ort und zu weiteren Zielen angeben. Unter www.albtaeler-radtour.de sind alle Details zum Streckenverlauf, Gastgeber und Sehenswertes verzeichnet. Hier lassen sich auch Tourenkarten und GPS-Daten herunterladen.
Nach dem Donautal führt der Albtäler-Radweg durchs schöne Brenztal, über die Albkante und zurück. Im romantischen Lonetal wartet das Unesco-Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“. Hier haben die Mammutjäger einige der ältesten Kunstwerke der Menschheit aus Elfenbein geschnitzt, zu sehen im Archäopark an der Vogelherdhöhle. Weltberühmt ist beispielsweise der „Löwenmensch“, eine 40.000 Jahre alte Figur aus einem Mammutstoßzahn. Weiter gehts ins abgeschiedene Eselsburger Tal mit seiner sagenumwobenen Felslandschaft, aus der die "Steinernen Jungfrauen“ herausragen. Dann durchqueren die Radler das Naturschutzgebiet Eybtal, das Roggental und das Obere Filstal mit seinen Thermalbädern. Nach einem knackigen Anstieg auf die Albhochfläche geht es wieder bergab. In Laichingen lohnt sich ein Abstecher in die tiefste Schauhöhle Deutschlands, und entlang alter Obstbäume zwischen weiten Feldern schließt sich der Kreis.
Die Albtäler-Radtour führt in einer großen Runde durch acht Täler der Schwäbischen Alb. Sie startet in Amstetten nördlich von Ulm und zählt zu den Landesradfernwegen Baden-Württembergs. Die Strecke von 186 Kilometern lässt sich in drei bis fünf Etappen teilen, je nach Kondition und je nachdem, ob die Radurlauber mit Tourenrad, E-Bike oder Rennrad fahren.
